FACHBEITRAG
Prüfleitfaden: Vertrieb und KonTraG Management von vertrieblichen Risiken
IIR-Arbeitskreis „Revision des Vertriebs“
Zwei grundsätzliche Fragen bilden die Basis zur Beurteilung des unternehmensbezogenen Risikomanagements:
– Werden die relevanten Risiken vollständig und frühzeitig erfasst und an die Geschäftsleitung kommuniziert?
– Werden angemessene Maßnahmen zur Risikobegrenzung / -vorsorge ergriffen?
Eine inhaltliche Prozessgestaltung, die das Ziel verfolgt, auf obige Fragestellungen mit einem eindeutigen „Ja“ antworten zu können, ist stark durch die unterschiedlichen Geschäftsaktivitäten, Führungsstiele und grundsätzlichen organisatorischen Gegebenheiten in den Unternehmungen geprägt. Ziel dieses Leitfadens ist es deshalb nicht, ein Konzept zur Prozessgestaltung als Basis eines funktionierenden Risikomanagementsystems zu liefern. Vielmehr soll der vorliegende Leitfaden die revisorischen Sinne für mögliche vertriebsbezogene „Risikoausprägungen“ schärfen. Die hier beispielhaft – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – vorgeschlagenen „Risikoindikatoren“ gilt es dann in einen individuell gestalteten Prozess einzubinden und mit den Unternehmensbereichen / SGF / Gesellschaften zu besprechen und als Frühwarnindikatoren im Rahmen eines ganzheitlichen „Exception-Report” (most critical issues) einzubinden. Die dargestellten „Maßnahmen zur Risikobegrenzung“ können zur Reduzierung des ausprägungsbezogenen Risikoniveaus herangezogen werden und dienen in diesem Leitfaden als mögliche Maßnahmen, die einer jeweils individuellen, unternehmensbezogenen Anpassung bedürfen.
– Werden die relevanten Risiken vollständig und frühzeitig erfasst und an die Geschäftsleitung kommuniziert?
– Werden angemessene Maßnahmen zur Risikobegrenzung / -vorsorge ergriffen?
Eine inhaltliche Prozessgestaltung, die das Ziel verfolgt, auf obige Fragestellungen mit einem eindeutigen „Ja“ antworten zu können, ist stark durch die unterschiedlichen Geschäftsaktivitäten, Führungsstiele und grundsätzlichen organisatorischen Gegebenheiten in den Unternehmungen geprägt. Ziel dieses Leitfadens ist es deshalb nicht, ein Konzept zur Prozessgestaltung als Basis eines funktionierenden Risikomanagementsystems zu liefern. Vielmehr soll der vorliegende Leitfaden die revisorischen Sinne für mögliche vertriebsbezogene „Risikoausprägungen“ schärfen. Die hier beispielhaft – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – vorgeschlagenen „Risikoindikatoren“ gilt es dann in einen individuell gestalteten Prozess einzubinden und mit den Unternehmensbereichen / SGF / Gesellschaften zu besprechen und als Frühwarnindikatoren im Rahmen eines ganzheitlichen „Exception-Report” (most critical issues) einzubinden. Die dargestellten „Maßnahmen zur Risikobegrenzung“ können zur Reduzierung des ausprägungsbezogenen Risikoniveaus herangezogen werden und dienen in diesem Leitfaden als mögliche Maßnahmen, die einer jeweils individuellen, unternehmensbezogenen Anpassung bedürfen.
(Seite 7 - 14)
Stichworte: Prüfleitfaden Vertrieb
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