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IÜS und COSO
Das Platzen des Internet-Hypes hat viele Kleinanleger vom Kapitalmarkt vertrieben und großen Pensionsfonds noch größere Verluste beschert. Da die Glaubwürdigkeit der Kapitalmärkte als Ganzes auf dem Spiel stand, waren die Gesetzgeber in USA und Europa gefordert, die marktwirtschaftlichen Prinzipien vom freien Spiel der Kräfte, Cleverness und Eigennutz in einen engeren Rahmen von Transparenz, Risikovorsorge und Haftung zu stellen. Der amerikanische Sarbanes Oxley Act hat 2002 die Bedeutung einer Risikoprophylaxe durch effektive und effiziente Kontrollsysteme in börsennotierten Unternehmen wiederbelebt. Er greift hierbei u. a. den generischen COSO-Ansatz einer systematischen Unternehmensüberwachung und steuerung auf. Kern des Gesetzes ist der Schutz der Kapitalmarktanleger und im Besonderen deren rechtzeitige Information über substantielle Risiken im Unternehmen.
Seiten 263 - 264
Zitierfähig mit Smartlink: http://www.ZIRdigital.de/ZIR.06.2005.263
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